vielfalt

Aktionen im Dezember

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Der Verein Pro Schule e.V. veranstaltet im Rahmen des Vielfalt-Teilprojektes „Demokratie lernen an der Schule: Klasse werden – Schule gestalten“ in diesem Monat noch 3 interessante Veranstaltungen: 

Am 4./5.12.2008 veranstalten wir mit den Schüler-Streitschlichtern der Sekundarschule Muldenstein in der Jugendbildungsstätte/Synagoge Gröbzig einen zweitägigen Workshop. Die Schüler-Streitschlichter sollen ihre Kompetenzen zur Konfliktbearbeitung und zum sozialen Lernen zukünftig auch in einer neuen, erweiterten Funktion als Klassenpaten für jüngere Schüler einsetzen. Der Workshop zielt darauf, die hierfür erforderlichen zusätzlichen Kompetenzen aufzubauen. Angestrebt wird damit insgesamt ein weiterer Impuls zur Entwicklung des Schulklimas an der Sekundarschule Muldenstein.

Ebenfalls am 4./5.12.2008 findet in Kooperation mit dem Verein „packt’s an“ für alle Klassensprecher der Sekundarschule Muldenstein eine zweitägige Zukunftswerkstatt zu „Schülerpartizipation und Schulklima“ statt. Ziel ist es dabei, hauptsächlich die Perspektive der gewählten Schülervertreter besser in die Entwicklung des Schulklimas einzubeziehen und ihnen mit der Zukunftswerkstatt zugleich eine Methode zur Verfügung zu stellen, die es ermöglicht, eigne Vorstellungen zur Entwicklung ihrer Schule zu erarbeiten.

Am 16./17.12.2008 findet an der Sekundarschule Muldenstein für alle Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen ein zweitägiges Kommunikationstraining statt. Bei diesem Training werden mit den Teilnehmern Grundlagen der Kommunikation behandelt, die zur Verbesserung der Kommunikation untereinander und zur Bearbeitung von Konflikten herangezogen werden können. Dieses Kommunikationstraining dient auch zur Vorbereitung einer Projektwoche zum Thema „Miteinander leben“, die für März 2009 vorgesehen ist.

Spiegelgericht

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BucheinbandHeute wurde in der Stadtbibliothek Bitterfeld die Anthologie "Spiegelgericht" öffentlich präsentiert. 

„Spiegelgericht ist die vierte Anthologie, die der Jugendliteraturzirkel Wolfen, seit seiner Gründung vor fünf Jahren, vorlegt“, sagt Peter Hoffmann, Autor und Leiter der Zirkels. Neben den Zirkelmitgliedern waren die Jugendlichen des Landkreises aufgefordert, sich zum Thema Gewalt, Toleranz und Vielfalt zu artikulieren. In gemeinsamen Schreibwerkstätten entstand so ein fast 200 seitiges Werk, das einen Einblick in die Sichtweisen der 40 jungen Autoren gibt, die dem Schreibaufruf folgten. 

Landrat Uwe Schulze, der dieses Projekt als Schirmherr unterstützte und begleitete, schreibt in seinem Vorwort: „Das vorliegende Buch ist ein gelungenes Beispiel für die Art und Weise, wie wir im Landkreis Vielfalt erlebbar gestalten wollen. Junge Menschen setzen sich literarisch mit den Ursachen und Wirkungen von Gewalt auseinander. Diese Auseinandersetzung sensibilisiert nicht nur die Schreibenden, sondern ist auch ein Aufruf an die Lesenden zum ´Hingucken´“.

Grießbar und Genießbar

migration der SpeisenIn der Grundschule Jeßnitz ging es diesmal um "den heißen und süßen Brei".

Grießbrei ein Weizenprodukt. Wussten Sie, dass das Ursprungsgebiet dieses Nahrungsmittels der vordere Orient ist?

Auch die Schülerinnen und Schüler lernten kochend, dass Vielfalt nicht nur gut tut sondern notwenige Bedingung für ein ausgewogenes Miteinander ist.

Und wer ohne googlen und/oder Nutzung von Wikipedia etwas zu dem Ursprung der Kirsche sagen kann (bitte in den Kommentaren die Quelle angeben), der oder die darf: Überraschung...

Tag der offenen Tür

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befragungAm vergangenen Wochenende war in der Helene Lange Schule im OT Bitterfeld "Tag der offenen Tür". Dort präsentierten sich auch die Streitschlichterinnen und Streitschlichter.

Die Befragung der Schüler: Wie sollte ein Streitschlichter sein? ergab:

Ein Streitschlichter sollte: neutral, verschwiegen und der "beste Freund" sein. Also Respekt genießen!

Streitschlichter

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streitschlichtungGestern war das Team des Vereines pa(c)kts an wieder und der Sekundarschule Helene Lange, in Bitterfeld. Dort werden, die Schülerinnen und Schüler, die sich ehrenamtlich als Streitschlichter betätigen, durch das compa(c)kt Projekteam aktiv begleitet.

Die gestrige Veranstaltung war jedoch etwas Besonderes:  der regionale Fernsehsender RBW war vor Ort, um über das Projekt zu informieren und so weitere Schulen zu motivieren, diese Form der beteiligenden Konfliktösungen für die eigene Einrichtung zu nutzen.

Die jungen Streitschlichter lösten einen für das Fernsehen "gestellten Fall" mit hohem Engagement. Sie arbeiteten sehr eigenständig und kreativ. Sowohl die begleitende Lehrerin als auch die Sozialpädagoginnen waren sehr stolz auf die Leistung der Mädchen und Jungen.

Nun warten die Teilnehmenden ganz gespannt auf den Fernsehbericht.

Neonazistinnen

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Unter dem Titel „NeonazIstinnen“ hatte der Verein Frauen helfen Frauen e.V. in Zusammenarbeit mit dem Projekt Vielfalt tut gut, eine Veranstaltung für Schüler und Interessierte organisiert.

Als Gastrednerin war unter anderem die freie Journalistin Andrea Röpke eingeladen. Sie arbeitet schon seit mehreren Jahren gegen Nazikampagnen und die NPD. Im Zusammenhang mit ihrem Film „NeonazIstinnen“, der von den Frauen in der Naziszene handelt, erklärte sie engagiert den Zuhörern die Problematiken, die Intoleranz und die fehlende Akzeptanz, welches die rechte Szene gerade auch Frauen in ihren Reihen entgegenbringt.

Das Publikum folgte  dem Film und auch den Worten der Gastredner. Nach dem Film hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit  mit Frau Röpke und dem Bundestaaufmerksamgsabgeordneten Klaas Hübner, dem zweiten Gastredner zu diskutieren. Beispielsweise wurden Fragen zu dem Umgang von Politik  mit Nazigruppen gestellt.

Die vieln Nachfragen bedeuten, dass es Ansatzpunkte und Interesse bei den Jugendliche gibt und das Thema Umgang mit Nationalsozialismus nicht auf taube Ohren stößt.

Sitzung des Vielfalt tut gut - Begleitausschusses

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Am Donnerstag, dem 23. Oktober 2008, trafen sich die Mitglieder des Begleitausschusses des Projektes "Vielfalt tut gut" im Haus der Beratung und Gesundheit in Wolfen-Nord in der Ernst-Toller-Straße.

Thema war die Fortschreibung des Lokalen Aktionsplanes für das Jahr 2009. Nach der Analyse der Ergebnisse aus 2008 wurden die Vorschläge für das Jahr 2009 diskutiert.

Vielfalt

Begleitausschuss

Landkreis Anhalt-Bitterfeld - Ort der Vielfalt

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Am 23. September 2008 wurde der Landkreis Anhalt-Bitterfeld mit dem Titel "Ort der Vielfalt" ausgezeichnet.  

logo"Die Menschen, die sich in den heute ausgezeichneten 66 Orten mit ihren insgesamt fast 940 Gemeinden engagieren, sind Vorbilder im Denken und Handeln", so der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Hermann Kues anlässlich der Preisverleihung.  

Sie zeigen, wie wertvoll ein friedliches und respektvolles Miteinander für die gesamte Gesellschaft ist. Die bundesweite Initiative ‚Orte der Vielfalt’ ist ein wichtiges Signal, weil sie zeigt: 

Nur gemeinsam können wir demokratische Werte vermitteln und so dafür sorgen, dass Vielfalt und Toleranz in Deutschland gelebt werden. Ich hoffe deshalb, dass noch viele Staedte, Kreise und Kommunen diesem lobenswerten Beispiel folgen. Ihr Engagement setzt ein deutliches Zeichen: Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit haben in Deutschland keine Chance!“, so Kues weiter. 

Bis zum 30. November 2008 können sich weitere Kommunen um den Titel bewerben.

Quelle: Pressemeldung des BMFSFJ
 
 Die öffentliche Anbringung der Auszeichnung erfolgte in einer Veranstaltung am 30. September 2008, um 16:00 Uhr im OT Bitterfeld (Mittelstraße 20) auf der sich auch die Projekte des lokalen Aktionsplanes praesentierten.
 

 

 

3. Anti-Gewalt-Tag

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Am 6. September fand auf dem Festplatz Wolfen-Nord der 3. Anti-Gewalt-Tag "Bitterfeld-Wolfen zeigt Gesicht" statt.

Von den vielen Fotos, die ich gemacht habe, hier nur eine kleine Auswahl:

 Antigewalttag

Podiumsdiskussion

Kita Kuschelburg

Ballett Wolfen

Sport creates tolerance

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Heute berichtet die Mitteldeutsche Zeitung vom Start des Vielfalt Projektes "Sport creates tolerance"

Aus dem Text:

Hauptakteure und im Mittelpunkte des Nachmittags waren jedoch die beiden US-Amerikaner Elton Coffield und Brandon Streeter. Für Coffield ist es die Fortsetzung der in der vergangenen Saison begonnenen Arbeit - Streeter betritt hingegen Neuland. "Ich habe in den Staaten eine Familie verlassen", so Streeter, "hier bin ich in eine neue gekommen."

Respekt und Toleranz schreiben beide ganz groß. "In den Staaten wurde ich immer tolerant und respektvoll behandelt", blickt Streeter zurück. Ähnliche Werte und Erfahrungen wollen sie nun an den Schulen im Landkreis Anhalt-Bitterfeld vermitteln. Geplant sind vor allem Trainingseinheiten mit den Schülern.

Quelle

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