Namibia

In der ersten Phase der Kolonisierung von Deutsch-Südwest (nach der Unterzeichnung von Verträgen zwischen einheimischen Herrschern und dem deutschen Kaufmann Lüderitz) konnte das Land Namibia wirtschaftlich nur wenig bieten. Kolonialgesellschaften sicherten sich Schürfrechte oder Weidegebiete zum Weiterverkauf an Siedler. Deutsche im Süden und vor allem burische Einwanderer erwarben große Bodenflächen, deren sich die konzessionsgesellschaften und die Regierung durch Enteignung der Besitzer bemächtigt hatten, und begannen Viehzucht zu betreiben. manche von ihnen fingen als Händler an und sicherten sich über den Verkauf eingeführter Güter (Alkohol und Waffen spielten eine wichtige Rolle) den notwendigen Grundstock  an Vieh und die Nutzumgsverträge für die Weiden.