Carlos Santana & Eric Clapton und Joomla! 1.5

Verfasst von Hagen Graf am 21. November 2007 - 21:26

Ich schreibe seit etwa 6 Wochen in jeder freien Sekunde meines Lebens die Neuauflage meines Joomla! 1.5 Buches (Seit RC3 ist Joomla! wirklich gut!!). Momo schreibt auch fröhlich mit und hat zwei Templates erstellt. Am Montag sollte das Manuskript fertig sein und am Ende so eines Projektes geht es dann meistens hektisch zu. Schließlich soll das Buch ja so schnell wie möglich auf den Markt.

Ich habe das Buch in OpenOffice geschrieben, weil ich gern mal den Vergleich zu Word haben wollte. Bis jetzt ging alles wunderbar aber nun brauchen wir ein Globaldokument in das 17 Kapitel eingebunden werden um Querverweise auf andere Kapitel zu setzen, einen Index zu erstellen und ein paar andere Kleinigkeiten zu erledigen. OpenOffice zeigt 450 Seiten an und es dauert schon ganz schön lange ... Das Problem ist, das man keine Verweise "globaldokumentweit" setzen kann. Zumindest weiß ich nicht wie ...

Im Vergleich zu Word stürzt es erheblich weniger ab aber ... arghh ... man kann diese blöden Verweise nicht setzen Sad

Jetzt habe ich ewig gesucht und die Nase gestrichen voll.

Youtube is your friend, also den Appenzeller geholt, den ich aus Zürich mitgebracht habe und leckeres Glas Fitou ... Tine ist noch in Second Life am verhandeln ... ich hör jetzt geile Mucke!!!!!

Ladies & Gentlemen

We are proud to present

Carlos Santana &  Eric Clapton

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Mein Bloghouse Blog Says:
22. November 2007 - 8:08

du könntest

...noch versuchen deine OO -datei in MS Word  (am besten noch auf dem mac) ..zu öffnen und dann hast du richtig Spaß;).

Ich liebe diese kleinen Unterschiede der  Tools..  es ist so ähnlich wie Weihnachten, nur weiß man nie was aus dem Päckchen herauskommt, das man grade eingepackt .. aber gerechterweise sind da alle Tools ähnlich, nur jedes hat seine Tücken woanders. und untereinander mögen sie  sich nicht so wirklich. (allerdings ärgere ich mich mehr über solche programmtechnischen Hemmschuihe, wenn ich  auch noch richtig Geld dafür ausgegeben habe.).

... vielleicht geht es dir ja wie mir neulich, und heute sind sie einfach da:, die Querverweise:)

LG Momo


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Hagen Graf Says:
22. November 2007 - 8:43

Viel Spaß

Die Idee OpenOffice zu benutzen kam aus der Überlegung, das dies "freie" Software ist, die keine Lizenzkosten erfordert und ich wollte mal sehen, wie das ist bei richtig großen Dokumenten. Da stürzt Word nämlich gnadenlos ab (egal welche Version). Auch wenn Du Dir das vermutlich nicht vorstellen kannst. Ich habe momentan weder Microsoft Office noch Photoshop CS3 oder ähnliches Zeug, etc auf meinem Rechner.

Ich habe auch keinen Spass daran, die kleinen Unterschiede auszuprobieren. Ich will ein Buch schreiben und ich will es vor allem fertig bekommen.

Moin

PS: Auch heute morgen funktionieren die Querverweise nicht Smiling Ich glaube auch nicht an Wunder im Bereich von Software.

2. PS: Sorry für den Ton - bin im Stress


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Mein Bloghouse Blog Says:
22. November 2007 - 11:39

Meine Güte bist du krätzig!

. Auch wenn du es nicht glaubst, ich habe mir gedacht dass:

"Die Idee OpenOffice zu benutzen kam aus der Überlegung, das dies "freie" Software ist, die keine Lizenzkosten erfordert und ich wollte mal sehen, wie das ist bei richtig großen Dokumenten."

du das so siehst.

"Da stürzt Word nämlich gnadenlos ab (egal welche Version)."

wer hätte das gedacht.Smiling

"Ich habe auch keinen Spass daran, die kleinen Unterschiede auszuprobieren.!"
Wer hat das?

Meinen Satz:
"Ich liebe diese kleinen Unterschiede der  Tools"
hast du offensictlich  nicht verstanden. Macht nix. Ironie liegt dir nicht am frühen morgen.

..und immer dieselben stereotypen Belehrungen !

auch meinem armen verkrauteten_wysiwyg__macuser_mit_lzenztools:arbeitenden_designerhirn_das__schoen_fixiert_arbeitet_und_funktion_nicht_begreift

ist nicht entgangen das OO opensource ist!

 auch moin
(*wummtürzuhau*)
Momo

,, und das PS das du nachträglich drunter gesetzt, hab ich erst jetzt gelesen. Sei nicht so genervt.Smiling nochmal momo

PS.PS

*g* an wunder glaube ich auch nicht, aber es ist schön wenn's trotzdem geht.

ok. frieden:)


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Filou Says:
23. November 2007 - 14:05

Wie wärs mit InDesign CS3

Wie kommst du auf die Idee, ein professionelles Buch mit solchen Programmen schreiben zu wollen? Ein gutes Ergebnis verlangt nach einem guten Werkzeug. Und das kann in diesem Fall nur InDesign CS3 von Adobe heissen. Wir arbeiten auch damit. Man muss sich zwar einarbeiten und sich damit vertraut machen. Das braucht Zeit. Die ist aber eindeutig besser investiert als in Fehlersuche und Ärger, ehrlich.


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Mein Bloghouse Blog Says:
23. November 2007 - 14:41

manuskripterfassung

Ich kenne das auch so, manuskripte lassen sich vorformatieren:

http://help.adobe.com/de_DE/InDesign/5.0/help.html?content=WSBF901E71-51...

..Aber ich weiß, nicht ob das auch mit OO geht und auch nicht wie dieses Buch verarbeitet wird.

..an der Übernahme von vermurksten Daten aus Word habe ich schon Stunden verbracht.

 


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Johann Schoor (nicht überprüft) Says:
24. November 2007 - 19:59

In Design

Dem kann ich nur beipflichten. Das jemand der das Web im Griff hat, sich so schwer tut im Print Bereich, das ist schon erstaunlich. Na ja, bei mir ist's eher umgekehrt, ich käme aber trotzdem nicht auf die Idee, dass ich Frontpage verwende, wenn ich mal 'ne Website gestalten will.

Das Problem ist wahrscheinlich die Fixierung auf Open Source Programme, aber wie die ganzen Print Publishing Programme entwickelt wurden, gab es so was noch gar nicht.


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Hagen Graf Says:
25. November 2007 - 12:03

Fixierung und so

Hm, also jetzt nur mal so aus meiner Warte noch ein bisschen mehr Hintergrund.

Ich schreibe kein Buch, weil ich den Printbereich so toll finde Smiling Es ist eine von vielen Möglichkeiten Inhalte zu vermitteln. In meinen Augen nicht die Beste ... aber das ist ein anderes Thema.

Der Verlag lässt Manuskripte in allen möglichen Varianten zu, damit der Autor die Wahl hat und sich auf den Inhalt konzentrieren kann. Das Manuskript wird dann noch lektoriert und professionell gesetzt (ich weiß nicht mit welchem Programm).

Für die gängigen Textverarbeitungen (Word, OpenOffice, LaTex) gibt es Formatvorlagen und der Setzer freut sich, wenn das Manuskript in einem einigermaßenen Zustand bei ihm ankommt.

Die letzten Manuskripte habe ich mit Word 97 und 2000 geschrieben. Das funktionierte auch ganz gut. Wenn der Text dann größer wird, stürzt Word oft ab. In diesen Fällen konnte ich die von Word nicht mehr lesbare Datei fast immer mit OpenOffice wieder rekonstruieren und alles war gut.

Ich benutze OpenOffice für unseren normalen Schriftverkehr seit mehreren Jahre, bin sehr zufrieden damit und dachte mir das das für ein Buch auch klappen könnte.

Und es hat auch hervorragend geklappt bis auf die Sache mit den Globaldokumenten. Wir haben dafür jetzt eine andere Lösung gefunden und der Setzer ist glücklich.

Ich kenne übrigens sehr viele Menschen, die Ihre Website mit Frontpage erstellt haben und damit auch glücklich sind. Ich finde man sollte das Werkzeug nehmen, das man kennt und mit dem man gut klarkommt. Der Tischler repariert sein Auto mit Holz, der Schlosser mit Metall, der Maurer mit Beton Smiling

Warum soll ich mich mit InDesign beschäftigen (Lizenz kostet mehr als 1.000 Euro) wenn es ansonsten in meinem Leben nicht wirklich vorkommt? Was glaubt ihr, wieviel man an einem Buch verdient Smiling ?

Und warum muß jemand, der sich "im Web auskennt" auch im Printbereich auskennen? Ich habe überkaupt keine Ahnung davon. Ich habe auch noch niemals wirklich einen Flyer oder sowas gestaltet.

Aber nach diesen vielen Hinweisen bin ich schon neugierig geworden und werde mir Indesign jetzt mal ansehen Smiling.


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Mein Bloghouse Blog Says:
25. November 2007 - 17:41

print versus web/ einstellungen

Ich schreibe kein Buch, weil ich den Printbereich so toll finde Smiling Es ist eine von vielen Möglichkeiten Inhalte zu vermitteln.

Ich denke in erster Linie. dient es dir zum Lebensunterhalt, mittelbar  und unmittelbar (ich sage nicht, dass Bücher schreiben reich macht). Damit unterscheidest du dich in nichts von anderen, die im Printbereich tätig sind, du bist das erste Glied in einer Produktionskette. Niemand ist da, weil er das toll findet, sondern weil es ein Job ist.

Zu diesem Job braucht es bestimmte Tools und die Adobeschiene gehört dazu. Weil sie eine einfache und rentable Produktion ermöglicht, die sich auch noch rechnet, wenn man die Lizenz bezahlt. fertig.

Man muss deswegen keine Glaubenskriege um opensource führen.

Auf der anderen Seite musst Du Dich aber doch nicht rechtfertigen dafür, dass Du Dein Manuskript nicht in Indesign verfasst. Es ist durchaus gängig so zu arbeiten wie hier geschildert. Das texterfasssende Tool ist egal, hauptsache es ist nicht komplizierter im Handling für die nachfolgende Produktion (z.B. in Indesign), als das verbreitetere MS Word. 
Ein Buchverlag wird schon wissen wie er produziert;)

Man muss auch keine Glaubenskriege um Indesign führen.

Ich fände es überhaupt angenehm, wenn die beiden (noch?) getrennten Welten sich in ihren Positionen aufeinander zu bewegen würden. Ich lebe in beiden Welten (print und web) und finde sie durchaus vereinbar. Smiling

 


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Hagen Graf Says:
25. November 2007 - 18:02

ich nochmal

Ich denke in erster Linie. dient es dir zum Lebensunterhalt, mittelbar  und unmittelbar (ich sage nicht, dass Bücher schreiben reich macht).

Ich schreibe Bücher, weil es mir Spaß macht und weil ich viel dabei lerne. Der Erlös ist wirklich nicht so prickelnd und schon gar kein Lebensunterhalt. Das Joomla! Buch wird übrigens das erste Mal auch kostenlos online zu lesen geben.

Ich fände es überhaupt angenehm, wenn die beiden (noch?) getrennten Welten sich in ihren Positionen aufeinander zu bewegen würden. Ich lebe in beiden Welten (print und web) und finde sie durchaus vereinbar. Smiling

Ich denke mir Abläufe aus, versuche sie zu optimieren, schreibe Software, programmiere Systeme, Abläufe, eventgesteuerte Dinge. Ich hatte zwischen März und November nicht mal einen Druckertreiber (gab es nicht für Vista). Das hat in meinen Augen nichts mit Print zu tun Smiling.


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Mein Bloghouse Blog Says:
25. November 2007 - 18:49

das letzte wort:)

Ich denke mir Abläufe aus, versuche sie zu optimieren, schreibe Software, programmiere Systeme, Abläufe, eventgesteuerte Dinge. Ich hatte zwischen März und November nicht mal einen Druckertreiber (gab es nicht für Vista). Das hat in meinen Augen nichts mit Print zu tun Smiling.

Ja und das kannst du auch richtig gut:) aber sobald Du darüber ein Buch schreibst, hat es wieder etwas mit Print zu tun. ...

*g* Momo


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Hagen Graf Says:
25. November 2007 - 19:09

Danke :-)

Ja und das kannst du auch richtig gut:)

Danke Smiling


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Johann Schoor (nicht überprüft) Says:
26. November 2007 - 18:37

Print- und Webdesign

Ich möchte mich hier noch einmal zu Wort melden. Es geht mir auch nicht um Überzeugungen. Nur möchte ich einmal darauf hinweisen, dass die Entwicklung der beiden Welten höchst unterschiedlich verlief und ich nicht den Eindruck habe, dass da was besser geworden ist. Als einer der ersten Grafiker, die mit damals so genannten Desktop Publishing zu arbeiten begannen, war ich begeistert von der neu gewonnenen Unabhängigkeit von Satz und bald darauf auch von Lithographie. Das gab der Kreativität einen enormen Schub. Wesentlich war dabei, dass es einige wenige Systeme gab, die in harter Konkurrenz zueinander sich wirklich gegenseitig übertrumpften, sehr zum Wohl der User. Die Programme kosteten alle was. Teilweise wurden die Beträge unverschämt hoch (z.Bsp bei QuarkXPress), was anderen die Chance gab, einen Durchbruch mit neuen besseren Produkten zu erzielen (In Design). Jedenfalls war es spannend und immer gewinnbringend.

Nun zum Webdesign. Hier war alles offen. Für Grafiker, die zu Webdesignern mutierten war es schwer einzusteigen. Intuitives Arbeiten wird durch das setzen von Code in richtiger Syntax arg gestört. Dazu kam, dass die Möglichkeiten anfangs stark eingeschränkt waren, dann wurde es besser durch CSS PHP etc. Aber irgendwie fand man nie so richtig rein und schon bald dachte ich mir, wo finde ich, ähnlich wie zuerst im Printbereich wirklich professionelle Programme. Adobe kam mit Dreamweaver, aber schon bald wurde es klar, dass das Erzeugen statischer Websites nicht das ist, was die Kunden befriedigt. Die Interaktivität dese WWW ist bekannt und jeder will für sein Geld möglichst alles haben.

Was tun? Ein WCMS muss her, das dachte ich mir schon vor vielen Jahren. Doch inzwischen war der Open Source Hype entstanden und nun wurde es wirklich schwierig. Innerhalb kurzer Zeit entstand eine so unübersichtliche Vielfalt von Systemen, die alle irgendwie funtkionierten, aber irgendwie auch nicht, dass man als Webdesigner eigentlich nur mehr verlieren konnte. Was da angeblich so günstig war und von Idealisten gemacht wurde, die nichts verlangten, erwies sich als sehr teuer. Ich habe heute noch keine Sicherheit, was ich nehmen soll und was es kosten wird, wenn ich einen Auftrag annehmen will. Ich habe den Eindruck, dass die Webentwickler nicht wirklich daran interessiert sind, wie seinerzeit die Entwickler von Grafiksoftware, den Anwendern die Freiheit zu geben, die sie brauchen. Sie haben selbst entdeckt, dass es Spaß macht sich im Web zu tummeln und verlieren sich selbstverliebt in Dingen, zu denen sie nicht ausgebildet wurden. Das Entwickeln von Werkzeugen ist eine Profession, Kommunikation eine andere und die Herstellung von Content wieder eine andere.

Was ist denn nun das ultimative WCMS, Joomla oder Drupal oder sonst noch etwas anders, mit dem ich einfach und schnelle eine Website modular attraktiv designen kann und sie dem Kunden übergebe, der dann die Inhalte selbständig und ohne fremde Hilfe pflegen und verwalten kann? Kann mir diese Frage jemand beantworten?

Wenn die Entwicklung der Publishing Programme ähnlich chaotisch verlaufen wäre, wie die Entwicklung des Webs, dann stünden die Grafiker heute noch mit Schere und Klebstoff an Leuchttischen und schnipselten sich Layouts zusammen, die andere dann umsetzen müssen, bevor publiziert werden kann. Nur mit dem Unterschied, dass ich mir die (Code)Schnipsel erst besorgen müsste von einem Programmierer. Ich werde den Verdacht einfach nicht los, dass wir ohne Open Source schon weiter wären. Was denkt ihr darüber.

Übrigens habe ich das Buch Drupal heruntergeladen und gelesen und ich finde es wirklich gut geschrieben, mein Kompliment an Herrn Hagen.

mfg

 

 


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Daniel (nicht überprüft) Says:
29. November 2007 - 9:20

OpenSource-Frage

Johann schrieb:

Ich werde den Verdacht einfach nicht los, dass wir ohne Open Source schon weiter wären. Was denkt ihr darüber.

Ich denke, das ist ein sehr kontrovers zu diskutierendes Thema und nicht in ein paar Zeilen abhandelbar. Grundlegend bin ich der Meinung, dass viele Verbesserungen in kommerziellen Anwendungen auf Ideen aus dem FOS-Bereich stammen. Allerdings muss ich sagen, dass eben diese dann häufig in erheblich besserer Qualität umgesetzt wurden.
Die Erklärung dafür ist aber meiner Ansicht nach auch schnell gefunden: Viele Köche verderben nun mal den Brei! Eine zu große Vielfalt bringt nunmal sehr divergente Ergebnisse, was sicherlich teilweise auch zur Verflachung der Qualitätsmerkmale führt.
Andererseits ist das wiederum aber auch der Grund für den überaus großen Erfolg vieler großen FOS-Projekte, nämlich dann, wenn sich viele hinter einer Idee in eine Richtung vereinigen. Sehen wir uns im vorliegenden Bereich doch mal Joomla! oder Drupal oder auch sowas wie PostNuke oder TYPO3 an oder gehen wir in andere Bereiche: Gimp, OpenOffice und nicht zu vergessen die Überflieger der Branche: Apache, PHP, KDE, Gnome und das eigentliche Knallerprojekt: der Linux-Kernel. Gäbe es dort nicht diese Masse an unterschiedlichen Ideen und Ansätze durch viele verschiedene Entwickler, würde nie dieser Erfolg und in meinen Augen auch in gewisserweise Siegeszug der FOS Idee entstanden sein.

Hm, nach diesem Absatz ist es mir doch wieder etwas klarer geworden: ohne FOS und mit ausschliesslich ClosedSource Produkten wären wir sicher nicht so weit, wie wir es heute sind. Konkurenz (ob das nun gesund ist, sei einmal dahin gestellt) belebt anscheinend das Geschäfft.

Ansonsten möchte ich nochmal meinen Respekt für die verschiedenen Projekte und Veröffentlichungen aussprechen.

Gruß
Daniel

PS: Ich habe meine Diplomarbeit mit OO verfasst: ich war sehr zufrieden und es war weitestgehend stabil (Murphy schlug allerdings auch hier zu: am vorletzten Abend gab es ein Fehler im Dokument, welcher unter MSOffice sicherlich tödlich für die gesammte Diplomarbeit gewesen wäre. Mit OO wars einfach: das ODF per unzip entpackt und im Quelltext nachgeschaut, was los ist und siehe da: es waren roundabout 20000 Zeilenumbrüche hintereinander, welche nicht verkraftet wurden. Diese konnte ich leicht löschen. Das Ganze dann weider mit zip verpackt und schon war alles gerettet Eye-wink


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Mein Bloghouse Blog Says:
29. November 2007 - 13:42

Open Source, Print und Fragen

Ich denke, die Antworten werden so unterschiedlich sein, wie die Welten aus denen man kommt. Ich kann Johannes sehr gut verstehen, ich habe einen sehr ähnlichen Werdegang. Die Printerwelt aus der wir einmal kamen, lebte in einer Hard- und SoftwareNische. Sie braucht bestimmte  Werkzeuge, die in der Lage sind Bildschirminhalte für eine Druckmaschine zu übersetzen, Farbeseparation, Postscript, hohe Auflösungen. Wer die Printproduktion nicht kennt, weiß nicht wovon Johannes redet (nicht jeder, der ein Flyerchen produziert hat, muss sich zwangsläufig auskennen ). In der Printerwelt funktioneren weder Microsofttools noch Openspourcetools uneingeschränkt, was oft ein finanzielles Risiko bedeutet. Ist eine Auflage wegen eines Schriftkonfliktes, der zu spät entdeckt wurde, erst einmal gedruckt.. kann man sie nicht mehr ändern, wer zahlt die doppelten Produktionskosten? .. etc.pp. Die Verläßlichkeit eines Programms bedeutet, dass man seine Kalkulation nicht in den Sand setzt. Ganz einfach. Der Beispiele gibt es viele, Print ist statisch.. ....nur leider ist Printerdenken oft auch durch Statik geprägt.

Die Welt  entwickelt sich, ob wir das wollen oder nicht. Wenn die Welt mehr Internet will, nach Communities ruft (auch so ein Thema), kann man sich nur anpassen. Das Jammern nutzt garnix. Ich habe viel durch Opensource gelernt, unter anderem auch, dass es eine Weltanschauung ist. Für den Print und den Entwurf arbeite ich immer noch vorzugsweise mit den proprietären Tools, weil der Workflow einfach aufeinanderabgestimmt ist, es flutscht, wie man so schön sagt. Für das Internet, arbeite ich mit OSProdukten, womit auch sonst? Ich kann keine eigenen CMS programmieren, gekaufte Lösungen sind für Einzelkämpfer unerschwinglich, insofern bietet Opensource doch eine Chance seine eigenen Fähigkeiten weiterzuentwickeln und dem Markt anzupassen. Immerhin wir verdienen hier an fremder Software, für die wir nichts bezahlt haben, auch wenn es zeitinstensiv und lernintensiv ist. Wenn ein Kunde mit einem Opensourcesystem arbeiten will, weiß auch er um die Vorteile und Risiken, jeder der will kann sich ein proprietäres CMS entwickeln lassen oder kaufen. Eine reine Kostenfrage auch hier:)

@Daniel: Ich finde nicht, dass es ein Vorteil ist im Quellcode eines Programmes Fehlersuche zu betreiben, den man normalerweise im Dokument behebt, Wer so argumentiert, hat vielleicht ein bißchen das Gefühl dafür verloren, was "normale" Menschen ohne Programmierwissen mit solchen Tools tun wollen: einfach nur erfolgsorientiert arbeiten.

Warum war der Wysiwyg desktop so erfolgreich, dass Microsoft ihn übernahm? Weil's einfach einfach ist mit ihm zu arbeiten. Die einzigen Menschen die Quellcode wirklich glücklich macht sind Porgrammierer:)


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Daniel (nicht überprüft) Says:
29. November 2007 - 23:41

FOS-...

@Daniel: Ich finde nicht, dass es ein Vorteil ist im Quellcode eines Programmes Fehlersuche zu betreiben, den man normalerweise im Dokument behebt, Wer so argumentiert, hat vielleicht ein bißchen das Gefühl dafür verloren, was "normale" Menschen ohne Programmierwissen mit solchen Tools tun wollen: einfach nur erfolgsorientiert arbeiten.

Ja nein, ich glaub, da hab ich mich wohl etwas missverständlich ausgedrückt. ICh meinte nicht, dass ich im Quelltext von OpenOffice herumgedocktert hab, sondern im "Quasi-Quelltext" des Dokuments. ODF-Dokumente sind nix weiter als XML-Dokumente mit allem drum und dran, welche aber eben wegen der Platzersparnis mittels ZIP-Algorithmus komprimiert sind. Und das ist zwar nicht von jedem zu durchschauen, aber es ist auch kein Buch mit 7 Siegeln...

Ich geb Dir aber vollkommen Recht, ein Programm soll einfach das tun, was sein Entwickler proklamiert - dass es leider oft nicht so ist, wissen wir ja alle leider nur zu gut.

Warum war der Wysiwyg desktop so erfolgreich, dass Microsoft ihn übernahm? Weil's einfach einfach ist mit ihm zu arbeiten. Die einzigen Menschen die Quellcode wirklich glücklich macht sind Porgrammierer:)

Jaein, kann man auch nicht so uneingeschränkt sagen. Das stimmt nur in so weit, als dass es augenscheinlich einfacher ist, weil s erstmal kompliziert ist, sich mit dem Rest auseinander zu setzen. HAt man das einmal geschafft, dann will man das nicht mehr missen.
Ich sprech da aus Erfahrung. Ich habe mehr als 10 Jahre meines Lebens damit verbracht (vergäudet), Windows auf diversen Computern so hin zu biegen, dass es einfach nur läuft. Kann aber leider nicht sagen, dabei sehr viel gelernt zu haben. Ich habe mir nur gemerkt, welche Fehler wie behoben werden und "was man machen sollte" um "das und das" zum Laufen zu bewegen - was wie gesagt nichts mitt lernen zu tun hat. Lernen ist für mich nämlich, sinnvolles sich einzuprägen und später ebenso sinnvoll anzuwenden... Und über die sinnhaftigkeit muss man sich bei vielen Punkten innerhalb diverser M$-Produkte nicht mal mehr streiten.
Wie sicherlich aus meinen Aussagen zu schliessen ist, bin ich nun glücklich bei Linux gelandet und nutze das nun seit ungefähr anderthalb Jahren glücklich und zufrieden.
Ich habe aber gar keine Probleme damit, das kommerzielle  ("proprietäre") Programme existieren - die sind voll und ganz berechtigt, warum auch nicht?! Für spezielle Probleme werden nun mal Spezialisten benötigt, welche auch bezahlt werden müssen. Völlig normaaaal! Und dann sind die aber auch ihr Geld wert. Kann leider nicht vom Printbereich reden, da mir dort die Erfahrungen fehlen. Aber glauben tu ich das auf alle Fälle. Nur regen mich aber eben solche Sachen auf, die sich aus ihrer Monopolstellung heraus als Quasi-Standard etablieren wollen oder etabliert haben und nicht aus Qualitätsgründen und deshalb schw**nemäßig Kohle kosten, verstehste?!

Gute Nacht...

 

PS: Software-Patente sind da wieder ein ganz anderes Thema, aber das würde nun wirklich den Rahmen sprengen


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Mein Bloghouse Blog Says:
30. November 2007 - 9:17

stimmt

ich meinte nicht die MS-Schiene und auch mein OS ist kein windows.

LG Momo


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Boris (nicht überprüft) Says:
23. November 2007 - 15:28

ach, toll

klasse, klasse, ich hoer' es jetzt schon zum zweiten Mal ... interessanterweise geht das hier durch unsere Firewall, YouTube direkt wird geblockt.

 

Schoene Gruesse,

Boris


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Joomla! 1.5 Buch geht in den Satz | bloghouse.org (nicht überprüft) Says:
25. November 2007 - 21:48

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