Weblog von ateliersite_fotoblog

Wald- und Wiesengrüße

Verfasst von ateliersite_fotoblog am Di, 2008-06-24 11:06.

Verzauberte Waldwiesen und -Blumen von einem Spaziergang auf der Alten Baumburg am Sonntag, dem schönsten Tag im Jahr, der immer auf die kürzeste Nacht  folgt, die Johannisnacht.

Leider weiß ich nicht was das für eine Blume (Kraut mit "un") ist. Sie ist riesig groß und wirkt wie eine Mutantin.

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stephanie sinclair

Verfasst von ateliersite_fotoblog am Mo, 2008-06-23 09:40.

Fotografen, die beeindrucken

Vita:
Freie Pressefotografin, PhotoJournalistin
Abschluß an der University of Florida in Journalisitk und Kunst/Fotographie.
Anschlie0end 5 Jahre Arbeit für den Chicago Tribune. Nach einem Irakaufenthalt als Reporterin, verläßt sie ihren Job, zieht erst in den Irak, dann nach Beirut/Libanon um direkt in der Region zu arbeiten. Zu ihren regelmäßigen Auftraggebern gehören das New York times Magazine, Time, Newsweek, US News & World Report, Stern, die deutsche Geo und Marie Claire unter anderem.

Preise:
Visa D’Or für  2004 Visa Pour L’Image photography festival in France,
1. Platz in World Press Photo und den FiftyCrows International Fund for Documentary Photography's 2004 Central Asia and Caucasus Grant für ihre Fotografien über Frauenschicksale in Afghanisten.
3. Platz in World Press Photo für ihr Werk 2006 im Libanonkrieg und sie nahm Teil am World Press Photo’s 13th Joop Swart Masterclass.
Stephanie hat ebsno mehrere Preise gewonnen in the Pictures of the Year International annual competition inklusive einem ersten Platz für  eine Geschichte über Hochzeiten im Gerichtsgebäude von Chicago, und sie wurde anerkannt iim American Photography Wettbewerb innerhalb der letzten vier Jahre. Der Chicago Bar Association's Herman Kogan Meritorious Achievement Award 2000 wurde vergeben an Stephanie für ihr Engagement in einer Serie die der Chicago Tribune produzierte über die Todesstrafe in Illinois. Stephanie war auch Mitglied des Teams das den Pulitzer Prize für seine Dokumentation über die Probleme innerhalb der Luftfahhrindustie im Jahr 2000, erhielt.

Mich beeindruckt:
Zum einen die erzählende Wirkung der Photos. Zum anderen die Art und Weise wie sie fotografiert sind.  Die Situationen sind nicht gestellte Bilder aus dem Leben der Menschen, die zu sehen sind, keine lange geplanten Arrangements. Trotzdem stimmen sie immer was den Bildaufbau angeht, und sie haben eine sehr eigene Sprache in Licht und Farben. Wer den Alltag aus seiner eigenen Sichtweise so wiedergeben kann, hat  etwas zu sagen und  jede Menge Seherfahrung.

Websites mit Bildern:

http://www.stephaniesinclair.com/
http://www.digitalrailroad.net/stephaniesinclair/Default.aspx
http://www.geo.de/GEO/fotografie/portfolio-des-monats/51900.html
 

 

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Bewegungsunschärfe - lange Verschlusszeiten

Verfasst von ateliersite_fotoblog am So, 2008-06-15 11:24.

... oder wie man die Zeit mit dem Fotoapparat einfängt ...

Technische Informationen:
Die Verschlusszeit, ist der Zeitraum, innerhalb dessen Licht auf den Sensor/Film fällt, nachdem man auf den Auslöser gedrückt hat. Klick... klack. Die Verschlusszeit ist abhängig von Objektivbrennweite, Iso, und eingestellter Blende. Von Objektivbrennweite insofern, dass bei einem kurzen weit geöffneten Weitwinkelobjektiv, mehr Licht eindringen kann als bei einem langen dunklen Telerohr mit kleiner Blendenöffnung.

Hier eine Beispiel Reihe der Belichtungszeiten:

30 Sekunden 15 Sekunden 8 Sekunden 4 Sekunden 2 Sekunden 1 Sekunde
1/2 Sekunde 1/4 Sekunde 1/8 Sekunde 1/15 Sekunde 1/30 Sekunde 1/60 Sekunde
1/125 Sek. 1/250 Sek. 1/500 Sek. 1/1000 Sek. 1/2000 Sek. 1/4000 Sek.
   

 Wie man gut sehen kann, ist eine Stufe höher immer doppelt solange und eine Stufe niedriger halbiert die Zeit.
Richtwert: Ab 1/30 s ist Verwacklungsgefahr gegeben (bei normaler Ausstattung), während man 1/60s noch gut aus der Hand fotografieren kann.

Stilistisches Ausdrucksmittel:
Eine kurze Verschlusszeit hält jede Bewegung wie "eingefroren" fest, egal ob das Motiv läuft, rennt oder fährt. So entstehen zum Beispiel solche Fotos. Auch ist bei kurzer Verschlusszeit die Gefahr des Verwackelns beim Fotografieren aus der Hand relativ gering.

Ein schöner  Effekt, den man mittels langer Verschlusszeit erzielen kann, ist die Bewegungsunschärfe. Am besten man packt für solche Aufnahmen gleich ein Stativ ein. Ausprobieren läßt sich das an Motiven mit fließendem Wasser, sich bewegenden Menschen (Sport) oder im Straßenverkehr.
Als Beispiel hier ein Motiv an einer Fußgängerampel innerhalb einer Fußgängerzone. Bei f/32, 100Iso, 2,5s, Brennweite 59mm (Objektiv 18-200mm) aufgenommen. Die sich bewegenden Menschen, die hin- und hergehen sind fast gar nicht mehr zu sehen. Belichtet man lange genug sind sie ganz weg, als wären sie nie dagewesen. Hingegen bleiben statische Bildanteile wie Gebäude und Straßenschilder scharf stehen. So macht Fotografie Zeit erfassbar!


 

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Still Leben

Verfasst von ateliersite_fotoblog am Do, 2008-06-12 16:27.

sagt mein Mann. Das macht gar nichts. Sage ich. Und finde es gerade stumm ganz schön.

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Übung1: Bildgestaltung mit offener Blende

Verfasst von ateliersite_fotoblog am Mi, 2008-06-11 10:50.

Dass das Arbeiten mit Unschärfe ein fotografisches Stilmittel ist, haben wir bereits hier und hier gesehen. Nun gilt es das einmal praktisch umzusetzen. Die Aufgabe lautet wie folgt::
Man nehme seine Kamera und gegebenenfalls auch ein Stativ. als nächstes suche man sich ein Motiv, dass sowohl einen attraktiven Vordergrund, wie auch Hintergrund hat.

Man fotografiere:
1. eine Aufnahme mit kleiner Blendenöffnung (so um Blende 20) auf der alles scharf ist.
2. eine Aufnahme mit großer Blendenöffnung (2,8., 5,6) auf der nur das Vordergrund Motiv scharf ist.

Beispiel Aufgabe 2 scharf vorne:

3. eine Aufnahme mit derselben großen Blendenöffnung auf der nur das Hintergrundmotiv scharf abgebildet wird.

Beispiel Aufgabe3 scharf hinten:

für solche Aufnahmen sind geeignet:
Blicke durch Gartenzäune, Verkehrszeichen Ampeln. Schilder in der Landschaft,
Blumenwiesen, und jede Menge mehr..

Am besten man nimmt sich Zeit und probiert das an mehreren Motiven aus.  Diie Blendenautomatik eignet sich für dieserlei Aufnahmen gut. Die Belichtungszeit rechnet die Kamera aus. Es ist aber von Vorteil einen Blick auf die Zeit zu haben, um ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Zeiten, bei welcher Blende und welchem Licht eingestellt werden... Am besten auch den Autofokus ausshalten (kann man bei Canon EOS450D am Objektiv an der Seite links AF und MF) und von Hand scharf stellen. Oder im Kapitel Autofokus nachschauen, wie man mit dem Autofokus zielgerecht arbeiten kann (idieses Kapitel ist momentan noch in Arbeit).
Die Schärfe verleiht einem Teil des Bildes das Hauptaugenmerk. Alles was unscharf ist, tritt auch inhaltlich zurück. So kann man den Betrachterblick hervorragend auf das lenken, was einem beim Fotografieren wichtig war.

Und wer ganz, ganz viel Lust und Laune hat ,kann sein Motiv gerne als Kommentar zu diesem Blog posten, ich würde mich freuen!
Na dann, auf gehts.

(PS. diese Übung ist geschrieben für Spiegelreflexkameras  mit einstellbarer Halbautomatik und der Möglichkeit auch manuelle zu Fokussieren).

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Rennschnecke und lange Verschlusszeit

Verfasst von ateliersite_fotoblog am Di, 2008-06-10 16:15.

Dieses Bild musste ich einfach noch zeigen. Ich habe heute im Garten fotografiert und mir mit Tisch und Stativ unter dem Sonnenschirm ein kleines Fotostudio aufgebaut.
Ich wollte Hgihkey-Stillifes fotgrafieren. Dabei ist mir auch eine Schnecke unter die Linse gekommen. Da ich mit Stativ und sehr kleiner Blende f/32 gearbeitet hatte, hatte ich auch sehr lange Verschlusszeiten. bei 1/60s war sogar diese Schnecke schneller;).

sie ist nicht unscharf, weil ich falsch fokussiert hätte, nein sie ist unscharf weil sie sich zu schnell bewegt hat. Tja, die Schnecken in Taunusstein sind halt von der schnellen Truppe. Soviel zum Thema Verschlusszeit und Bewegungsunschärfe für heute.
 

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Was mache ich eigentlich mit der Blende?

Verfasst von ateliersite_fotoblog am Di, 2008-06-10 13:00.

tja gute Frage. Zuallerst einmal und grob vereinfacht, ist die Blende das Loch durch das das Licht in den Fotoapparat kommt. Gängigerweise kann man die Größe dieses "Lochs" mittels Lamellen unterschiedlich einstellen. Faustregel: kleine Blendenzahl  - große Blendenöffnung. Blende 5.6 ist also ein relativ großes "Loch" im Gegensatz zu Blende 32. Große Blendenzahl - kleine Blendenöffnung.

Ist es egal wie groß man die Blende einstellt?
Nein, denn die Blendenöffnung wirkt sich auf zweierlei Dinge aus, die erheblichen Einfluss auf die Bildgestaltung haben.
1. die Verschlusszeit.
Abhängig vom Licht und der Filmempfindlichkeit (Iso), braucht man für ein Foto nur eine bestimmte Menge Licht. Ein Zuviel wäre eine Überbelichtung, ein Zuwenig eine Unterbelichtung. Die Verschlusszeit regelt wie lange die Blende offen bleibt. Logischerweise braucht man eine sehr offene Blende nicht solange offen zu lassen um eine genügende Menge Licht zur Belichtung zu erhalten, während man im umgekehrten Fall bei einer kleinen Blendenöffnung entsprechend länger offen lassen muss für die gleiche Mende an Licht.
Faustregel: große Blendenöffnung - kürzere Belichtungszeit, kleine Blendenöffnung - lange Belichtungszeiten.

Wird die Blende um eine Stufe geöffnet oder geschlossen, so verdoppelt bzw. halbiert sich die Menge des durchgelassenen Lichts.
Jedes Objektiv lässt -unabhängig des Fabrikats oder der Brennweite- bei gleicher Blendenzahl die gleiche Menge Licht durch, da die Blendenöffnungen in international genormte Stufen eingeteilt sind:

1,0 – 1,4 – 2,0 – 2,8 – 4,0 – 5,6 – 8 – 11 – 16 – 22 – 32 45

2. die Tiefenschärfe oder Schärfentiefe
Mithilfe der Blende steuert man auch wie groß der Schärfebreich des Bildes sein soll. Das heißt wie weit vor und hinter dem Motiv (auf das mittels Entfernungseinstellung fokussiert wird) noch scharf abgebildet wird.

Durch das Scharfstellen eines Motivs hinter dem ersten Drittel des Bildbereiches nutzt man die Schärfentiefe optimal aus. Wichtig bel Landschaftsaufnahmen!.

Faustregel: Je größer die Blendenöffnung desto kleiner der Tiefenschärfebereich, je kleiner die Blendenöffnung desto größer der Tiefenschärfebereich.
Praktisch heißt das für Portraitaufnahmen große Blende, für Landschaft eher eine kleine (es soll ja vom Bildvordergrund bis zum Horizont scharf sein).

Beispiel für einen kleinen TiefenSchärfebereich:

f/5.6, 1/200s, iso 100, 18-200 144mm man sieht vom Hintergrund nur noch die Farbe, keine Form mehr, während die vorderen Blütenblätter scharf sind (die hinteren aber schon nicht mehr).

f/32, 1/6s, iso 100, 18-200 144mm Der Hintergrund nimmt Form, lenkt jedoch unschön vom Hauptmotiv ab. (anbei bemerkt, ich habe mit Stativ fotografiert, 1/6 s kann niemand mehr aus der Hand fotografieren ohne zu verwackeln)

Praktische Übungen:
Übung1

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Rechnen mit dem Crop Faktor

Verfasst von ateliersite_fotoblog am Di, 2008-06-10 09:28.

Analog-digital und was sich ändert.
In meinem Kopf fest verankert sind die Größenordnungen von Brennweiten und ihrer Wirkung. Beim althergebrachten Kleinbildformat von 24x36mm, war klar:
Ein Objektiv mit 50 mm  Brennweite entspricht einem Normalobjektiv, 28 mm einem guten Weitwinkel und alles was über 50mm liegt, ist  demnach ein Teleobjektiv.
Diese Größenzuordnungen haben sich verändert. Wer ein 50mm Objektiv für seine Digitale kauft muss wissen mit welchem Faktor er rechnen muss um die Objektivart zu bestimmen.
Das ist notwendig, weil die Sensorgrößen der digitalen Kameras von denen des althergebrachten Kleinbildfilmformates erheblich abweichen.

"Bei digitalen Spiegelreflexkameras, die auf Kleinbild-Vorgängern basieren, wird das Kleinbildformat von 24 mm × 36 mm als Vergleichsformat verwendet. Die Diagonale der lichtempfindlichen Fläche des Bildsensors multipliziert mit dem Formatfaktor ergibt hier die Diagonale des Kleinbildformats. Die Diagonale des Aufnahmeformats entspricht etwa der Brennweite eines Normalobjektivs für dieses Aufnahmeformat. Bei einem Formatfaktor von 1,5 (bezogen auf das Kleinbildformat) beträgt die Brennweite des entsprechenden Normalobjektivs etwa 50 mm / 1,5 = 33 mm." Quelle Wikipedia

Cropfaktor von "to crop: abschneiden, beschneiden". Die Sensoren der digitalen Kameras sind kleiner als die Bildfläche des Kleinbildfilms. Daher to crop, sie beschneiden den Bildausschnitt.

Ich habe mir ein zusätzliches Objektiv von Sigma gekauft mit der Brennweitenangabe 18-200mm. Der Chip (Sensor) der Canon E0S 450D hat eine Größe von 22.2x14,8 mm. Der Crop Faktor beträgt 1,6. Nicht alle Digitalen arbeiten mit der selben Sensorgröße (Herstellerabhängig), deswegen ist es gut gleich beim Kauf nach der Sensorgröße bzw. dem Cropfaktor zu fragen.
Die Rechnung ist demnach in meinem Fall folgende: 18x1,6 sowie 200x1,6. Mein Objektiv entpricht daher einer nach alten Kleinbildmaßstäben berechneten Brennweite von 28(,8 (Weitwinkel) bis 320mm (Tele).
Diese Veränderung der Abbildungsflächen wirkt sich auch auf die Schärferegulierung aus.  (Was ich daran gemerkt habe, dass meine Blendeneinstellungen zu zum Teil sehr unscharfen Ergebnissen führten).
 

Zitat:
"Welche Optik würde beim Kleinbildformat das gleiche Bild bezüglich Ausschnitt und Tiefenschärfe liefern wie eine bestimmte Optik an einer Kamera mit Cropsensor? Hier ist die Sache sehr einfach: Sie können sowohl die Brennweite als auch den Blendenwert mit dem Cropfaktor multiplizieren.

 

Kurze Zusammenfassung zum Thema Cropfaktor von Andreas Hurni

  • Das Verhältnis der Bilddiagonalen vom Kleinbildfilm zum Bildsensor wird als Cropfaktor bezeichnet. Ein Cropfaktor, welcher grösser als 1 ist bedeutet, dass der Sensor kleiner als das Kleinbildformat ist.
  • Ein Objektiv ergibt bei Verwendung mit einem Cropsensor einen engeren Bildwinkel als beim Kleinbildformat (egal ob Sensor oder Film).
  • Ein kleiner Bildwinkel bedeutet, dass das Motiv formatfüllender abgebildet wird. Die Tiefenschärfe wird dadurch geringer ausfallen.
  • Um mit einem Cropsensor den gleichen Bildwinkel zu kriegen wie beim Kleinbildformat muss eine kürzere Brennweite gewählt werden. Diese wird bei gleicher relativer Blendenöffnung einer grössere Tiefenschärfe bewirken. Bei den üblichen Cropfaktoren von 1.5 und 1.6 beträgt der Unterschied betreffend der Schärfetiefe gegenüber dem Kleinbildformat ungefähr 1 Blendenwert.
  • Dem Verlust an weitem Bildwinkel infolge des Cropfaktor bei kurzen Brennweiten steht ein Gewinn im Telebereich gegenüber. In Anbetracht der Preisverhältnisse bei lichtstarken Teleobjektiven lässt sich locker der Kauf eines der extra für Cropsensoren gebauten Weitwinkelzooms (z.B. 12-24mm) rechtfertigen." Quelle

    Auf dieser Seite finden sich auch hilfreiche Tabellen zur Übersicht und es ist der Bericht der mit wenigen Worten am einfachsten beschreibt worum es geht.

 

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Blende 20 und Wolke 7

Verfasst von ateliersite_fotoblog am So, 2008-06-08 15:03.

Sonntag. Sommer. Sonne. Und was macht Frau? sich auf der Terrasse räkeln und in den Himmel träumen... aber nicht lange, dann muss doch der Fotoapparat her, der gar nicht auf dem Programm stand.
Zwei Bilder aus der entstandenen WolkenReihe:

Traumhimmel, Traumwetter, Ferienflieger?:

im selben Moment in die andere Richtung geschaut:

Dramatisches Aufziehen dunkler Gewitterwolken. Ok ich habe nachgeholfen, mit Polfilter und zwei Stufen Unterbelichtung von 1/800 s, f20, 144mm. Typisch für eine Gegenlicht Aufnahme.

 

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Vom Foto zur Illustration

Verfasst von ateliersite_fotoblog am Fr, 2008-06-06 13:05.

Fotos sind oft schön, so wie sie aufgenommen sind - aber manchmal steckt einfach mehr in ihnen und es wäre schade, das nicht heraus zu holen.
Dieses Beispielbild fotografierte ich heute morgen in meinem Garten, in dem die Pfingstrosen gerade verblühen. Schön fand ich die farbigen Muster und Strukturen, die sich dadurch ergeben. Das Foto wurde aufgenommen mit fast ganz geöffneter Blende und kurzer Belichtungszeit bei bewölktem Himmel, sprich diffuser Beleuchtung.


Nun gefiel mir das satte Grün am Bildrand nicht; es kontrastiert die zarten Pinktöne zu stark (es erschlägt sie fast) und lenkt außerdem von der Struktur, die mich ja zu dem Foto veranlasst hatte, ab. Ich  entschloss mich, in Photoshop über Auswahl/Farbbereich zu gehen, das Grün zu selektieren, mit einer weichen Auswahlkante zu versehen und durch Weiß zu ersetzen. Mittels Strukturfiltern, Kontrasteinstellungen, Farbkorrekturen arbeitete ich mich dann behutsam zu diesem Ergebnis vor:

So wird klarer, was ich sah und fotografieren wollte, das Foto bekommt den Hauch einer Illustration und eines abstraken Bildes. Die Auflösung ist groß genug für einen digitalen Großdruck auf Leinwand...

Der Eindruck im Detail:

so fertig für heute:)

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